Zum Bohren von Löchern in Glas oder Schmucksteine, selbst bei einer Härte von über 7 nach der Mohs'schen Skala. (Onix - Lapis - oä.)
- Größe Ø: 2.2 mm
- Körnung: D 126
- Schaftstärke Ø: 2,34 mm
- empfohlene Drehzahl: 5000 - 8000 U/min
- Trägermaterial: # 3530D (WS-Stahl)
!!!Wichtiger Artikelhinweis!!!
Der Schaft dieses Bohrers ist mit dem ursprünglichen Durchmesser vor der Beschichtung beschriftet.
Die Beschriftung entspricht daher nicht dem tatsächlichen Durchmesser.
Die auf dem Schaft angezeigte Größe + 0,3 mm Beschichtung ergibt des tatsächlichen Durchmesser.
Wissenswertes
Allgemeine Empfehlungen:
- Vor dem Bohren in das Werkstück die Lochposition ankörnen.
- Vor dem Durchbohren den Druck deutlich reduzieren.
- Mit geringem Druck intermittierend unter Vermeidung von Hebeln und Verkanten bohren.
- Die Verwendung von Kühlflüssigkeit (Bohröl) erhöht die Lebensdauer des Werkzeuges.
- Bohren mit stationärer Bohrmaschine verringert das Bruchrisiko, besonders bei kleinsten Durchmessern.
Wissenswertes
Hinweise zu galvanischen Metallverbindungen
Bei der galvanischen Bindung wird die Körnung durch eine galvanische Beschichtung (vorzugsweise Nickel) auf den Grundkörper gebunden. Die hohe Haltekraft der galvanischen Bindung ermöglicht geringe Schichtdicken und somit einen großen Kornüberstand. Galvanische gebundene Schleifwerkzeuge zeichnen sich so durch eine hohe Zerspanungsleistung und gute Schleiffreudigkeit aus.
Sicherheitshinweise und Wissenswertes zum Einsatz von rotierenden Instrumenten
Hinweise zum Arbeitsschutz beim Einsatz rotierender Werkzeuge:
- Halten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt an den angegebenen Einsatzzwecke und Einsatzbedingungen (maximale Drehzahl, geeignetes Material usw.).
- Geeigenete Schutzausrüstung (Schutzbrille, Handschuhe usw.) tragen.
- Absaugung einsetzen.
- Schaftwerkzeuge immer so tief wie möglich einspannen.
- Vor dem Einsatz das rotierende Werkzeug auf Arbeitsdrehzahl bringen.
- Vermeiden Sie überhöhte Andruckkräfte da diese zu hoher Wärementwicklung und zur Beschädigung von Werkzeug und Arbeitsobjekten führen können.
- Um Bruchgefahr zu minimieren, Verkanten und Hebeln vermeiden.
- Stumpfe, abgenutzte oder beschädigte Werkzeuge nicht weiter verwenden und umgehend ersetzen.
- Spannzangen, Bohrfutter usw. regelmäßig auf einwandfreie Funktion prüfen und gegebenenfalls ersetzen.